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  • E-Mobilität in Petersberg

     

    Die Gemeindevertretung hat vor Kurzem ein Konzept zum Ausbau von Lademöglichkeiten von E-Autos in Petersberg verabschiedet. Darin wird analysiert, wo im Gemeindegebiet Stromtankstellen sinnvoll wären.
     
    Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischer Energiequelle boomen in Deutschland: Waren im Jahr 2011 gerade einmal 2300 Autos dieser Art unterwegs, sind es zehn Jahre später bereits mehr als 500.000. Hinzu kommen weitere 494.000 sogenannte Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, also Autos, die sowohl über einen Verbrennungsmotor als auch einen elektrischen Antrieb verfügen. Bereits jetzt ist jede vierte Neuzulassung in der Bundesrepublik ein E-Auto. Die Bundesregierung hat sich das Ziel von insgesamt 15 Millionen E-Autos bis 2030 gesetzt.
     
    Auch auf den Straßen in der Region nehmen E-Autos zu: Im Landkreis Fulda waren zu Jahresbeginn 1782 BEV (Battery Electric Vehicle, also vollelektrische Fahrzeuge) und 1169 Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge gemeldet. Das entspricht bei mehr als 141.000 zugelassenen Pkw zwar nur einem Anteil von knapp 2 Prozent, aufgrund der massiven Förderprogramme ist allerdings davon auszugehen, dass der Anteil an E-Autos weiter zunimmt. In der Gemeinde Petersberg waren zum Stichtag 31.12.2021 142 reine E-Fahrzeuge, davon 30 gewerblich, und 89 Plug-In-Hybride, davon 26 gewerblich, zugelassen. Statistisch gesehen laden etwa 80 Prozent der E-Auto-Fahrer ihr Fahrzeug zu Hause. Mit dem Ausbau der E-Lademöglichkeiten könnte die Gemeinde einerseits denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die keine eigene Ladestation haben, eine Möglichkeit geben, ihre Fahrzeuge aufzuladen, und andererseits die Attraktivität als Standort für Wohnen und Arbeiten sowie Tourismus erhalten und weiterentwickeln. Gleichzeitig soll der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein Beitrag zum Klimaschutz darstellen, indem die Gemeinde die Elektromobilität fördert.
     
    Derzeit gibt es noch keine kommunale öffentliche Ladestation in Petersberg. In dem Konzept werden insgesamt sechs Standorte genannt, die im Besitz der Gemeinde sind und an denen die Einrichtung solcher Ladepunkte sinnvoll wäre:
    1.    Propsteihof-Tiefgarage
    2.    Parkplatz Waidesgrund
    3.    Konrad-Trageser-Haus Marbach
    4.    Giso-von-Steinau Haus Steinau
    5.    Esto-Parkplatz an der Landwehr Petersberg
    6.    Ortsmitte Margretenhaun
     
    In der Tiefgarage werden voraussichtlich noch dieses Jahr erste Ladestationen in Betrieb gehen. Die weiteren Standorte sollen perspektivisch und in Abstimmung mit den Gremien nach und nach ausgebaut werden. Ziel ist, dass bis ins Jahr 2030 alle Standorte vorhanden sind, sodass Petersberg gut auf die zunehmende Nachfrage nach E-Autos vorbereitet ist.
     

    Das komplette Konzept können Sie als PDF angehängt einsehen.

     


    PDF-Datei Konzept zur E-Ladeinfrastruktur

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