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  • Feuerwehrhaus Margretenhaun eingeweiht

    Bürgermeister: Ihr haltet den Kopf hin, wenn andere sich wegducken!

     

    Die Feuerwehr Margretenhaun wächst – und hat nun endlich ein Haus, das ihrer Größe entspricht. Am 10. September 2020 ist das erweiterte und grundsanierte Feuerwehrhaus Margretenhaun eingeweiht worden.

    Bürgermeister Carsten Froß erinnerte in seiner Rede daran, dass die Feuerwehr eine Erweiterung des mehr als 30 Jahre alten Gebäudes bereits vor vier Jahren beantragt hatte. „Und das aus einem erfreulichen Grund: Die Margretenhauner Wehr hatte mittlerweile mehr Einsatzkräfte, mehr Kinder und Jugendliche und auch mehr Frauen in ihrer Truppe. Da war einfach nicht mehr genug Platz für alle. Das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht: Die Feuerwehr wurde zu groß für ihr eigenes Haus“, sagt Froß.

    Was lustig klinge, sei in der Praxis aber ein echtes Problem gewesen: „Es gab keine Schulungsräume. Es gab keine Räume für die Jugend- und Kinderfeuerwehr. Und die Frauen hatten nicht einmal einen eigenen Bereich zum Umziehen“, erklärte der Bürgermeister. Auch bei den Einsätzen selbst stellte das Haus ein Problem dar: Denn die einrückenden Einsatzkräfte mussten den gleichen Weg nehmen wie das ausrückende Personal. „Das war ein richtiges Nadelöhr, es kam zu einigen haarigen Situationen. Der Anbau, den wir heute endlich einweihen, war also mehr als nötig.“

    Insgesamt hat die Gemeinde Petersberg etwa 850.000 Euro in den Umbau des Feuerwehrhauses investiert. „Das ist es uns aber wert. Denn die Feuerwehrleute halten für uns alle den Kopf hin, wenn sich andere wegducken. Ihr übernehmt große Verantwortung bei euren Einsätzen“, betonte Froß. „Wir, die Gemeinde, haben dafür zu sorgen, dass ihr euren Job gut erledigen könnt. Dazu gehören nicht nur neue Fahrzeuge, in die die Gemeinde ebenfalls viele Millionen Euro investiert, sondern eben auch die passenden Räumlichkeiten. Mich als Bürgermeister erfüllt es mit Stolz, dass unsere Wehren so gut aufgestellt sind. Und ich hoffe, dass die neuen Räumlichkeiten dazu beitragen, dass die Feuerwehr Margretenhaun auch in Zukunft wächst.“

    Architekt Stephan Möller ging auf die baulichen Details ein. Im November 2018 wurde der Umbau begonnen. Wegen der Topographie – in Hanglage und auf Felsen – sei das Projekt eine Herausforderung gewesen. Zudem sei nicht nur angebaut, sondern auch der Altbau kernsaniert worden. Dennoch sei alles gut verlaufen. Im Mai 2020 wurde das Gebäude planmäßig übergeben, die Einweihungsfeier konnte corona-bedingt erst einige Monate danach stattfinden. Möller und Froß dankten den beteiligten Baufirmen für die gute Arbeit und der Feuerwehr für die Geduld – denn der Umbau erfolgte bei laufendem Betrieb.

    Wehrführer Klaus Blum gab den Dank direkt zurück: „Unser Antrag wurde mit offenen Armen entgegengenommen. Die Gemeinde hat sich unbürokratisch um uns gekümmert. Die Zusammenarbeit mit dem Rathaus und den Baufirmen war sehr gut.“ Die Erweiterung sei dringend nötig gewesen: „Wir haben eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen, unser Verein wächst. Der Zuspruch zu unseren Aktivitäten ist gut.“ Blum bekräftigte: „Wir haben Spaß – an und in dem Gebäude.“

    Damit die Räumlichkeiten und alle, die darin wirken, unter Gottes Schutz stehen, segnete Pfarrer Andreas Matthäi das neue Feuerwehrhaus. Er zitierte das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter aus dem Lukas-Evangelium. Dort sagt Jesus über die Nächstenliebe: „Dann geh und handle genauso!“ Nach diesem Leitgedanken handelten auch die Feuerwehrleute, die sich für andere einsetzen.

     

    Einweihung FW Margretenahun

    Symbolische Schlüsselübergabe (von links): Bürgermeister Carsten Froß, Ortsvorsteher Holger Götz, Wehrführer Klaus Blum, Pfarrer Andreas Matthäi und Architekt Stephan Möller.



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