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    Petersberg, Künzell, Hofbieber und Dipperz gründen Allianz für Hochwasserschutz
     
    Am Donnerstag, 19.03.2020, wurde der  „Offizieller Startschuss“ vollzogen“
     
    In den 4 beteiligten Gemeinden kam es in den Jahren 2018 und 2019 mehrfach zu extremen Hochwasserereignissen durch Stark- oder Dauerregen. Um die Bevölkerung besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, wurden in den Gemeinden jeweils einzeln Lösungsansätze ermittelt. Diese Voruntersuchungen wurden bei allen Gemeinden durch das Ingenieurbüro Falkenhahn und Partner aus Fulda bearbeitet, welches sich auf das Thema Entwässerung spezialisiert hat, und somit auch Gemeindegrenzen übergreifend Lösungen präsentieren konnte.
     
    Das Wasser macht bekanntlich nicht an Gemeindegrenzen halt und so entstand ab Mitte 2019 eine Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern der 4 Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Hierbei stellte sich in mehreren Sitzungen auch durch frühzeitige Einbindung der übergeordneten Behörden beim Regierungspräsidium heraus, dass nur ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen den größtmöglichen Erfolg verspricht und eine höhere Förderquote für die Maßnahmen erwarten lässt.
    Nach grober Inaugenscheinnahme der möglichen Maßnahmen ist über die nächsten Jahre mit Gesamtinvestitionen von bis zu 15 Mio. Euro zu rechnen, wobei die einzelnen Gemeinden unterschiedlich hoch beteiligt sein werden.
     
    Um diese Maßnahmen in Abstimmung mit allen Behörden bis zur Genehmigungsreife planen zu können, ist zunächst die Beauftragung eines unabhängigen Ingenieurbüros zur Ausschreibung der Planung notwendig geworden. Von einigen Bewerbungen wurde von den 4 beteiligten Kommunen am 07.02.2020 die Auftragsvergabe an das Büro Dr. Sebastian Tews in Künzell beschlossen. Dieses Büro wird nun aufgrund von Vergabevorschriften eine europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen durchführen. Sobald die Ausschreibung abgeschlossen ist, wird das dann zu beauftragende Ingenieurbüro die detaillierte Planung zunächst bis zur Genehmigungsplanung in Abstimmung mit allen 4 Kommunen erarbeiten.
     
    Nach einem erfolgreichen Genehmigungsprozess können dann Förderanträge beim Land Hessen gestellt und die geplanten großen Maßnahmen umgesetzt werden.
    Alle beteiligten Kommunen bemühen sich jedoch auch jetzt schon intensiv, mit kleineren genehmigungsfreien Maßnahmen und einer guten Vorbeugung die Situation im Hochwasserfalle besser in den Griff zu bekommen.
    Den besten kurzfristigen Erfolg versprechen jedoch Objektschutzmaßnahmen, die von den Eigentümern der betroffenen Objekte zum Schutz ihres Vermögens selbst und möglichst schnell umgesetzt werden können und sollten.
    Das gemeinsame Vorgehen der 4 Gemeinden und die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Hochwasserschutz wurde am 19.03.2020 durch die Bürgermeister und deren Stellvertreter beschlossen und die Verträge unterzeichnet. Den Vorsitz der AG übernimmt bis zur Antragstellung zunächst die Gemeinde Petersberg.
     
     
     
    vlnr: die Bürgermeister Markus Röder, Hofbieber, Klaus-Dieter Vogler, Dipperz, Timo Zentgraf, Künzell und Carsten Froß, Petersberg

     

     



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